Gegen welche Krankheiten hilft Moringa?

Moringa wird bei einer Vielzahl von Beschwerden und auch ernsthaften Krankheiten eingesetzt. Man fragt sich bei der Vielzahl der möglichen Behandlungsmethoden und -erfolgen, warum Moringa so lange ein Schattendasein führte und immer noch führt. 

Moringa gegen KrankheitenEin Grund dürfte das vergessene Wissen über diese Pflanze sein, denn frühere Generationen wussten um die umfangreichen Heilwirkungen dieser Pflanze, z. B. auch in Afrika, wo es viele Krankheiten aufgrund von Mangelerscheinungen gibt.

Noch viel zu wenig wird der Fokus auf mehr Aufklärung gesetzt als auf eine Behandlung mit westlichen Methoden. Eine Aufklärung ist sinnvoll, vor allem in den Entwicklungsländern, wenn Moringa natürlich und in unmittelbarer Nähe der besiedelten Orte wächst.

Ein weiterer Grund dürfte darin bestehen, dass der Verkauf von synthetisch hergestellten Vitalstoffpräparaten, Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten ein gutes Geschäft ist. Es besteht also wirtschaftlich gesehen kein Grund, warum man das ändern sollte, zumal sich auf ein natürliches Produkt wie Moringa kein Patent anmelden lässt.

Moringa enthält mehr als 90 bedeutsame Nährstoffe in einer hohen Konzentration und einem fantastisch ausgewogenen Verhältnis. Das schafft kein künstlich hergestelltes Präparat.

Moringa: Behandlung und Vorbeugung gegen Krebs

Moringa gehört zu den Kreuzblütlern und enthält daher krebsvorbeugende Phytostoffe: Sulfide, Flavonoide, Glucarate, Carotinoide, Cumarine, Monoterpene, Phenolsäure, Indole und Isothiocyanate. Das sind viele Krebshemmer, mehr als andere Pflanzenfamilien zu bieten haben. 

Der Verzehr von Kreuzblütlern und Gemüse aktivieren Enzyme im Organismus, die von schädlichen Stoffwechselprodukten befreien und reinigend wirken. Auch die Bittermacher (Salvestrole) und Catechine reduzieren das Krebsrisiko.

Das soll nur eine Auswahl von Inhaltsstoffen sein, die unseren Organismus vor Krankheiten schützen. Mehr zu den sagenhaften Inhaltsstoffen von Moringa erfahren Sie hier: „Inhaltsstoffe von Moringa“.

Die in Moringa enthaltenen Senföle (Senfölclucoside) haben eine hemmende Wirkung auf Viren und Bakterien bei Harn- und Atemwegsinfektionen. Senföle helfen ganz allgemein, degenerierte Zellen zum Absterben zu bringen, damit sie nicht entarten, sich unkontrolliert vermehren und zu Tumoren heranwachsen. Gesunde Zellen bleiben erhalten - sie werden nicht, wie in der Chemotherapie, mit zerstört. Kreuzblütler sind auch bekannt dafür, dass sie nicht nur vorbeugend wirken, sondern das Wachstum bereits existierender Tumore verlangsamen. 

Allerdings gilt auch hier: Wenn eine Krankheit schon besteht, sollte immer ein Arzt zurate gezogen werden. Nur er kann entscheiden, welche Therapie infrage kommt. Ein guter Arzt wird es begrüßen, wenn Sie eine Therapie mit einer gesunden Ernährung unterstützen wollen.

Moringa gegen Herz- und Kreislauferkrankungen

Moringa gegen HerzkrankheitenMoringa ist eine ideale Prävention gegen Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren halten die Arterieninnenwände elastisch und schützen sie vor Ablagerungen.

Sie senken außerdem die Konzentration des „schlechten“ LDL-Cholesterins. Durch die Ölsäure in Moringa lassen sich die Blutfettwerte verbessern.

Das Herz wird durch die Mineralien in Moringa gestärkt, insbesondere durch Calcium, Kalium und Magnesium. Einem Schlaganfall wird u. a. durch die Flavonoide vorgebeugt, die das Blut dünnflüssiger machen.

Moringa gegen Diabetes?

Als vorbeugende Maßnahme gegen Diabetes hat sich Moringa schon einen Namen gemacht, da sie nicht nur die Cholesterin- sondern auch Blutzuckerwerte zu senken hilft. Fraglich ist noch, ob sie bei bestimmten Formen der Diabetes: „Diabetis Mellitus“ helfen kann. Experimente mit Ratten liefern sehr positive Ergebnisse: Die mit dieser Krankheit verbundenen Blutwerte verbesserten sich dramatisch (Stand 2014).  In diesem Bereich wird noch geforscht.

Moringa Heilwirkungen: einige Anwendungsbereiche

Da Moringa in so vielen Bereichen (bei über 300 Krankheiten) eingesetzt wird, hier nur eine Auswahl einiger Anwendungsbereiche:

  • Asthma
  • Bakterielle Infektionen
  • Blähungen und Magenschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Blutarmut
  • Bronchitis
  • Entzündungen allgemein, auch Entzündungen des Dickdarms
  • Diabetes
  • Durchfall und Erbrechen
  • Entgiftung, z. B. bei zu vielen Schwermetallen im Körper
  • Fieber
  • Gelbsucht
  • Hämorrhoiden
  • Kopfschmerzen
  • Lebererkrankungen
  • Schilddrüsen-Erkrankungen
  • Skorbut
  • Tuberkulose
  • Tumore
  • Unterernährung /Mangelerscheinungen
  • Verstopfung
  • Viren

Wenn Sie Medikamente einnehmen oder eine Krankheit haben, dann sollten Sie die Einnahme und Einnahmenmenge unbedingt mit Ihrem Arzt abklären.

Wenn Sie wissen wollen, wie Moringa dafür sorgt, dass der Körper gesund bleibt, lesen Sie folgenden Artikel: „Moringa: Wirkungen auf die Gesundheit“.

Zum Schluss dieses Artikels noch ein Wort zu allen Tierliebhabern:

Moringa für Hund und Katz’

Immer wieder lese ich über sehr gute Erfahrungen, die mit Moringa gemacht wurden, wenn das Pulver oder Presslinge ins Futter der Haustiere gegeben wurden.

Moringa half bei verschiedensten Problemen, z. B.:

  • bei älteren Hunden und Katzen, die Probleme mit ihrer Verdauung zeigten;
  • bei stumpfen und nachlassendem Fellwuchs;
  • bei Haustieren, die Allergien haben und - bei Hunden - nur ungern Gemüse fressen;
  • bei Hunden und Katzen mit Leberproblemen;
  • bei Krankheiten wie Arthrose, Osteoporose und Hüftgelenksdysplasie;
  • bei Sehproblemen und für die Stärkung des Gebisses;
  • bei hoher Anfälligkeit für Würmer und Milben.

Moringa Tiernahrung Hund KatzeZu Moringa kamen die Tierhalter meist dann, wenn sie schon einige Tierarztbesuche hinter sich hatten und schließlich selbst eine Möglichkeit suchten, ihrem Tier zu helfen.

Zu beachten ist allerdings, dass die richtige Dosierung entscheidend ist!

Denn Moringa wurde klinisch an Tieren getestet. Positive Auswirkungen auf ihre Leber sind daher nachgewiesen, doch bei einer zu hohen Dosierung kehrten sich die Auswirkungen um. Das bedeutet, dass letztlich die Leber geschädigt wurde.

Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht des Haustieres:

Pro 10 kg Körpergewicht wird eine Einnahmemenge von täglich 1 g Moringa Pulver oder Pressling empfohlen.

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